Das Multiple Lockdown-Portrait

Mein Pandemie-Projekt zur aktuellen Situationbekommt einen zweiten Teil

Wie auch im ersten Teil wird es um das Wechselspiel zwischen Individuum und Gesellschaft gehen. In den langen Phasen der Lockdowns waren wir alle auf die eine oder andere Weise von unseren Mitmenschen abgeschnitten. Was macht es mit der einzelnen Person, wenn sie isoliert ist, diese Isolation aber kein Einzelschicksal ist, sondern alle gemeinsam betrifft?

Dieser Frage nachgehend, male ich Sie diesmal, wenn Sie mir mit geschlossenen Augen und ohne Maske gegenübersitzen. Gespräch und Stille, Dialog und Besinnung können sich dabei abwechseln. So wird es eine Sitzung in besonderer Atmosphäre. Dafür suche ich wieder 90 freiwillige Modelle. Gerne auch viele von denen, die beim ersten Teil dabei waren!

Ungewöhnliche Zeiten brauchen neue, kreative Ideen. Als Künstlerin habe ich mir Gedanken gemacht, was ich dieser global herausfordernden Situation positiv entgegensetzen kann. So kam mir die Idee zum Multiplen Lockdown-Portrait.

Das Kunstwerk besteht aus vielen Einzelbildern, und soll sinnbildlich für den Großteil der Gesellschaft in dieser Zeit stehen. Der erste Teil steht für den neuen Blick, den wir auf unsere Mitmenschen werfen, den ausschnitthaften Eindruck unseres Gegenübers zum Wohle des Ganzen und inzwischen auch für unser eigenes Wohl. Wann haben wir uns schon mal so sehr und ausschließlich auf die Augen unserer Mitmenschen konzentriert? Einerseits verzichten wir durch das Tragen der Maske auf einen Teil unserer Persönlichkeit, um die Gesellschaft zu stärken. Andererseits wurde neben der Schutzfunktion, in 2020 die Maske immer öfter auch zum Ausdruck von Persönlichkeit. Die gesamte Alltagsoptik hatte sich innerhalb eines Jahres verändert. All das und viel mehr soll sich in diesem Pandemie-Kunstprojekt widerspiegeln.

Das Projekt startete direkt zu Beginn des Lockdown-Lights Anfang November 2020. Jeder konnte sich melden und dabei sein. Zwei Stunden mit Lieblingsmaske und unter den erfüllten Hygienebedingungen auf meinem Atelier-Thron Modell sitzen. Bis Weihnachten hatte ich 50 kleine Gemälde vollendet und noch einmal so viel auf der Warteliste 2021, die ich jetzt nach und nach abgearbeitet habe. Unter den Stoffmasken sind nun oft FFP2-Masken zu sehen, die für die Verschärfung der Maßnahmen stehen.

Bis Weihnachten gab es die Portraits zu einem sehr vergünstigten Preis, von dem ich 10% an den Kinderhospizdienst Familienhafen Hamburg gespendet habe.

Der zweite Teil komplettiert nun neben der gesellschaftlichen Situation auch das Gesicht. Im Gegensatz zu den Maskenportraits, bei denen uns vom Gesicht lediglich die Augen nach außen gerichtet anschauen, sind diese hier geschlossen. Der Blick ist nach innen gerichtet. Jeder ist ganz bei sich und gibt dadurch einen intimen Moment preis.

10% der Einnahmen des zweiten Teils gehen diesmal an die #Coronakuenstlerhilfe und damit auch jetzt noch an Künstlerkollegen, die durch die Pandemie große Verluste erlitten haben.

Ungewöhnliche Zeiten brauchen neue, kreative Ideen. Als Künstlerin habe ich mir Gedanken gemacht, was ich dieser global herausfordernden Situation positiv entgegensetzen kann. So kam mir die Idee zum Multiplen Lockdown-Portrait.

Das Kunstwerk besteht aus vielen Einzelbildern, und soll sinnbildlich für den Großteil der Gesellschaft in dieser Zeit stehen. Der erste Teil steht für den neuen Blick, den wir auf unsere Mitmenschen werfen, den ausschnitthaften Eindruck unseres Gegenübers zum Wohle des Ganzen und inzwischen auch für unser eigenes Wohl. Wann haben wir uns schon mal so sehr und ausschließlich auf die Augen unserer Mitmenschen konzentriert? Einerseits verzichten wir durch das Tragen der Maske auf einen Teil unserer Persönlichkeit, um die Gesellschaft zu stärken. Andererseits wurde neben der Schutzfunktion, in 2020 die Maske immer öfter auch zum Ausdruck von Persönlichkeit. Die gesamte Alltagsoptik hatte sich innerhalb eines Jahres verändert. All das und viel mehr soll sich in diesem Pandemie-Kunstprojekt widerspiegeln.

Das Projekt startete direkt zu Beginn des Lockdown-Lights Anfang November 2020. Jeder konnte sich melden und dabei sein. Zwei Stunden mit Lieblingsmaske und unter den erfüllten Hygienebedingungen auf meinem Atelier-Thron Modell sitzen. Bis Weihnachten hatte ich 50 kleine Gemälde vollendet und noch einmal so viel auf der Warteliste 2021, die ich jetzt nach und nach abgearbeitet habe. Unter den Stoffmasken sind nun oft FFP2-Masken zu sehen, die für die Verschärfung der Maßnahmen stehen.

Bis Weihnachten gab es die Portraits zu einem sehr vergünstigten Preis, von dem ich 10% an den Kinderhospizdienst Familienhafen Hamburg gespendet habe.

Der zweite Teil komplettiert nun neben der gesellschaftlichen Situation auch das Gesicht. Im Gegensatz zu den Maskenportraits, bei denen uns vom Gesicht lediglich die Augen nach außen gerichtet anschauen, sind diese hier geschlossen. Der Blick ist nach innen gerichtet. Jeder ist ganz bei sich und gibt dadurch einen intimen Moment preis.

10% der Einnahmen des zweiten Teils gehen diesmal an die #Coronakuenstlerhilfe und damit auch jetzt noch an Künstlerkollegen, die durch die Pandemie große Verluste erlitten haben.

Wie ist das Prozedere beim zweiten Teil?

  • Melden Sie sich bei mir, um einen Termin zum Modellsitzen zu verabreden: 040/513 39 63 oder stephanie@bahrke.de
  • Verbringen Sie zwei kontemplative Stunden in meinem Atelier.
  • Dieses Projekt läuft unter 3G-Bedingungen: Sie dürfen getestet, genesen oder geimpft Modell sitzen.
  • Das Bild wird wieder Teil des großen Kunstwerks sein.
  • Jede:r kann teilnehmen, auch ohne das Bild danach zu kaufen.
  • Wer möchte, kann sein Portrait zum Projekt-Sonderpreis von 350 € (statt 600 € Normalpreis) erstehen.
  • 10% der Einnahmen spende ich diesmal der #coronakuenstlerhilfe.

10% Spende an die #coronakuenstlerhilfe

Seit über 20 Jahren arbeite ich ohne Nebenjob freiberuflich als Künstlerin. Ich weiß sehr gut, was es heißt, ohne geregeltes Einkommen zu leben und auch schwere Zeiten mit Kunst und Kreativität zu überstehen. Dank meines Lockdown-Projektes  bin ich sehr gut durch diese für Kunst und Kultur existenzbedrohende Krise gekommen. Vielen anderen Künstler:innen erging es nicht so gut wie mir, und deshalb möchte ich etwas vom Erlös des zweiten Teils meines Projektes über die #coronakuenstlerhilfe denjenigen Kolleg:innen abgeben, die es besonders hart getroffen hat. Diese tolle Initiative leitet die Spenden direkt an Kunst- und Kulturschaffende weiter, besonders an jene, die durch das Raster staatlicher Soforthilfe fallen.

„Die Kultur- und Kreativbranche befindet sich nach wie vor, auch mit 2G- und 3G-Regelungen, in einer prekären Lage, da die Auftragslage knapp ist, jedoch alle Kunstschaffenden, vor allem in der Live-Branche, wieder zurück in ihre Berufe wollen. Wir brauchen eine Gesellschaft, die den ideellen sowie den materiellen Wert der Branche anerkennt, … sodass auch eine Subkultur in Zeiten einer Krise überleben kann.“

Rebekka Antonia Eitel, #coronakuenstlerhilfe

Das Multiple Lockdown-Portrait in der Presse

Making Of